Rödertalbienen wollen gegen Schlusslicht Lintfort Konstanz nachweisen

13. Mai 2026

Samstag, 16.05.2026

 

Am kommenden Samstag, dem 16. Mai 2026, spielen die Rödertalbienen ihr vorletztes Heimspiel der Saison 25/26. Es wartet Tabellenschlusslicht TuS Lintfort. Anwurf der Partie ist um 18:30 Uhr.

Tickets gibts bei etix

Das Spiel wird kostenpflichtig und live auf www.sporteurope.tv übertragen.

Vorbericht

Rödertalbienen wollen gegen Schlusslicht Lintfort Konstanz nachweisen

Vorschaubericht: HC Rödertal – TuS Lintfort
Samstag, 16.05.2026, 18:30 Uhr

Die Rödertalbienen wollen sich im vorletzten Heimspiel von ihrer besten Seite zeigen. Gegen Tabellenschlusslicht TuS Lintfort ist an diesem Samstag (18.30 Uhr) im Bienenstock vor allem Konstanz gefragt. „Ich wünsche mir eine konstante Leistung über 60 Minuten, ohne Anpassungsphase und ohne großen Leistungsschwankungen. Das gilt für die Abwehr und die Offensive“, meinte HCR-Cheftrainerin Maike Daniels.

Denn auch beim Arbeitssieg beim Bergischen HC kam der HC Rödertal nur schwer in den Flow. Maike Daniels haderte daher mit der Abstimmung, auch untereinander. Das sollte nun gegen das Zweitliga-Schlusslicht besser gelingen.

Chance für die Jugend

Allerdings gab es auch im Hinspiel Schwankungen. Trotz eines Blitzstartes mit einer Zehn-Tore-Führung nach 21 Minuten konnte der HCR die Leistung nicht über 60 Minuten zeigen. Das kritisierte Maike Daniels nach der Lobeshymne für die erste Halbzeit auch: „In der zweiten Halbzeit haben wir phasenweise etwas den Faden verloren. Da hätten wir manche Abläufe insbesondere in der Abwehr einfach besser umsetzen müssen.“

Positiver Nebeneffekt: Gegen Lintfort konnte vor allem die junge Garde Spielanteile sammeln. So feierten Mathilde Thun und Torhüterin Carmen Berndt in den Schlussminuten ihr Zweitliga-Comeback. Ebenfalls erfolgreich in dem Spiel waren U18-Nationalspielerin Pia Loona Kastner per sehenswertem Schlagwurf sowie U20-Nationalspielerin Leila Ott von der Außenposition.

Lintfort seit 18 Spielen sieglos

Die Gäste sind seit 18 Spielen sieglos, der letzte Punktgewinn in der 2. Bundesliga gelang am 15. Februar daheim beim 24:24 gegen den Bergischen HC. Der letzte Sieg war im Vorjahr beim 24:21 gegen Waiblingen am 9. Spieltag. Das Hinspiel hatte der HCR in Lintfort mit 36:25 gewonnen. Lintfort hat mit Spielmacherin Svenja Rottwinkel eine sehr torgefährliche Spielerin. Die 31-Jährige hat bislang 163 Treffer erzielt. Das bedeutet aktuell Platz vier in der Torjäger-Tabelle.

Anpfiff: Samstag, 16.05.2026, 18:30 Uhr
Ort:
Drei-Felder-Sporthalle Großröhrsdorf, Melanchthonstraße 27, 01900 Großröhrsdorf

Livestream:  www.sporteurope.tv – wie immer mit Kommentar

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Nachbericht

Rödertalbienen verlieren gegen Verfolger TG Nürtingen

HC Rödertal – TG Nürtingen  31:32 (17:15) 
Samstag, 18.04.2026, 18:30 Uhr 

Die Rödertalbienen haben das Spitzenspiel gegen Verfolger TG Nürtingen knapp verloren. Gegen den bislang punktgleichen Verfolger hieß es 31:32 (17:15). Damit fällt der HC Rödertal in der Tabelle der 2. Bundesliga auf Rang vier zurück. Beste HCR-Werferinnen vor 522 Zuschauern waren Arwen Gorb, Eleonora Stankovic und Bo Dekker mit jeweils fünf Toren. „Es ist bitter mit einem Tor zu Hause zu verlieren. Doch wir müssen auch lernen, dass wir nicht 15 Minuten brauchen, um ins Spiel zu kommen“, sagte HCR-Cheftrainerin Maike Daniels.

Anders als zuletzt im Spitzenspiel in Leipzig mit einer 6:0-Deckung starteten die Bienen wieder mit einer 5:1 Abwehr vor Torhüterin Ann Rammer. Nach der Führung von Alicja Pekala war die Nervosität auf beiden Seiten anfangs sichtbar. Die erste Zwei-Tore-Führung schaffte die Turngemeinde mit dem 5:3, wo sie einmal mehr ihr Tempospiel andeuteten. Auch wenn sich Bo Dekker vom Siebenmeterpunkt sicher zeigte, im Spielaufbau war zu viel Hektik drin. Nürtingen nutzte das konsequent – auch mit schnell vorgetragenen Kontern – zur 7:4-Führung nach 13 Minuten. So war die erste Auszeit von Maike Daniels nach dem 5:9-Rückstand folgerichtig.

Bienen-Torhüterin Ann Rammer war dann zum richtigen Moment auf Betriebstemperatur. Im Angriff wurde das Tempo leicht verschärft, sichere Abschlüsse gelangen vor allem von den Außenpositionen. Nach 20 Minuten konnte der HCR auf 10:11 verkürzen, Natascha Foley erzielte dann über halbrechts den 11:11-Ausgleich und Eleonora Stankovic krönte die gute Phase mit dem Führungstreffer. Ann Rammer heizte dann mit einem gehaltenen Siebenmeter die Stimmung im Bienenstock an. Arwen Gorb setzte mit ihrem Treffer den 5:1-Lauf fort zum 13:11. Dann zeigte sie aus dem Rückraum mit dem 14:12 und mit einem Schlagwurf-Hammer zum 16:13, wer hier die ambitionierte Gastgeberin ist. So ging es mit einer Führung in die Kabine.

Nach dem Wechsel zeigten zunächst die Gäste die bessere Spielanlage und glichen wieder aus. Der HCR stellte auf 6:0-Deckung um und erarbeiteten sich die Bälle. Es haperte jedoch in der Offensive. Vielmehr waren es Einzelaktionen, sowie bei Rozemarijn Alderden, die sich ein Herz nahm und aus dem Rückraum zum 21:18 erhöhte. Kapitänin Lena Smolik ging dann in sich öffnende Lücke und traf zum 22:18 (41.)

Die Schlussviertelstunde (22:21) läutete Maike Daniels mit einer erneuten Auszeit ein. Leila Ott traf dann von Außen zielgenau per Innenpfosten zur Zwei-Tore-Führung. Doch ein vergebener Siebenmeter machte es nicht einfacher. Nach einem Ballgewinn und einer Parade von Ann Rammer musste Eleonora Stankovic die Bälle nach dem Konter nur noch ins leere Gäste-Tor werfen. Alles sprach für einen Sieg, doch Nürtingen kämpfte sich wieder ran. So ging es mit 25:25 und einer Zeitstrafe für Arwen Gorb in die Crunchtime. In dieser hatten die Gäste die beweglichere Abwehr und auch die besseren Lösungen im Angriff. Drei Minuten vor Schluss führte die TG mit zwei Treffern. Rödertal kam zwischenzeitlich nur noch auf einen Treffer heran, mehr gelang nicht.

Für den HCR spielten: Ann Rammer und Larissa Schutrups: Rozemarijn Alderden (1), Arwen Gorb (5), Isabel Wolff, Bo Dekker (5/2), Lena Smolik (3), Vanessa Huth (1), Anna Franková (3), Leila Ott (3), Alicja Pekala (1), Eleonora Stankovic (5), Jasmin Eckart, Pia Loona Kastner, Leonie Meersteiner, Natascha Foley (4)

Fotos: Mathias Krüger