Bundesliga

Rödertalbienen enttäuscht gegen Tabellen-Zweiten Füchse Berlin

29. April 2026

Samstag, 02.05.2026

 

Die Rödertalbienen müssen am kommenden Samstag, 02.05.2026 gegen die Füchse Berlin ihr drittes Spitzenspiel in vier Wochen bestreiten. Und mit dem Hauptstadtclub kommt quasi das Team der Stunde zum HC Rödertal in den Bienenstock. Anwurf der Partie ist um 18:30 Uhr.

Tickets gibts bei etix

Nach dem souveränen Sieg gegen die Handballluchse sollen die nächsten zwei Punkte her.

Unser Spiel wird Dir präsentiert von unserem Sponsor Ostsächsische Sparkasse Dresden

Das Spiel wird kostenpflichtig und live auf www.sporteurope.tv übertragen.

Vorbericht

Rödertalbienen sind vor den Füchsen gewarnt

Vorschaubericht: HC Rödertal – Füchse Berlin
Samstag, 02.05.2026, 18:30 Uhr

Die Rödertalbienen müssen gegen die Füchse Berlin ihr drittes Spitzenspiel in vier Wochen bestreiten. Und mit dem Hauptstadtclub kommt quasi das Team der Stunde zum HC Rödertal in den Bienenstock. Der Tabellen-Zweite hat nur einen Punkt Rückstand auf den HC Leipzig und hat die letzten zehn Spiele gewonnen. Die letzte Niederlage war Ende Januar beim Bergischen HC. „Wir müssen die guten Abläufe aus dem Spiel gegen Buchholz mitnehmen. Und trotzdem brauchen wir noch eine Leistungssteigerung, denn mit den Füchsen kommt wirklich eine sehr robuste Mannschaft auf uns zu“, sagte HCR-Cheftrainerin Maike Daniels.

Nach den knappen Niederlagen in den Topspielen in Leipzig und gegen Nürtingen wollen die Fans an diesem Samstag (18.30 Uhr) ein Handball-Feuerwerk sehen. Dazu muss sich die Bienen-Abwehr inklusive der Torhüterinnen von ihrer besten Seite zeigen. „Die Füchse werden eine knallharte Abwehr stellen. Da müssen wir wirklich auf den Punkt spielen“, betonte Maike Daniels.

Füchse sind ein Dauergegner

Die Füchse sind in dieser Saison ein Dauergegner. Es ist schon das vierte Aufeinandertreffen beider Teams. Erst traf man sich in der Vorbereitung beim SUN Handball Cup in Neckarsulm, wo die Hauptstädterinnen im Siebenmeter-Werfen im Spiel um Platz fünf gewannen. Dann setzten sich die Bienen im hart umkämpften ersten Pflichtspiel der Saison im DHB-Pokal mit 36:33 gegen die Berlinerinnen durch.

In der Liga überraschte der HCR dann kurz nach Weihnachten in Berlin mit einem 25:24-Sieg. Es war die erste Saisonniederlage der Füchse damals in der Liga. In dem spannenden Spiel musste Rozemarijn Alderden nach einer Abwehraktion mit der Roten Karte (54.) vom Parkett. Doch Arwen Gorb traf aus dem Rückraum zur erneuten HCR-Führung, ehe sie noch einen Ball abfing und 40 Sekunden vor Schluss per Konter mit einem gefühlvollen Heber zum umjubelten 25:23 traf. Der letzte Füchse-Treffer kam zu spät. Der HCR jubelte, nun sind die Hauptstädterinnen sicherlich auf Revanche aus.

Anpfiff: Samstag, 02.05.2026, 18:30 Uhr
Ort: Drei-Felder-Sporthalle Großröhrsdorf, Melanchthonstraße 27, 01900 Großröhrsdorf

Livestream:  www.sporteurope.tv – wie immer mit Kommentar

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Nachbericht

Rödertalbienen enttäuscht gegen Tabellen-Zweiten Füchse Berlin

HC Rödertal – Füchse Berlin  21:31 (8:15) 
Samstag, 02.05.2026, 18:30 Uhr 

Die Rödertalbienen haben das dritte Spitzenspiel in vier Wochen verloren. Gegen den Tabellenzweiten Füchse Berlin kassierte der HC Rödertal mit 21:31 (8:15) eine herbe Heimniederlage. „Glückwunsch an Berlin. Wir wussten, dass eine harte Nuss auf uns zukommt, sie haben sich in den letzten Wochen sehr gut entwickelt“, sagte HCR-Cheftrainerin Maike Daniels. „Bei uns lief recht wenig zusammen. Das war weit unter unserem Niveau und sehr enttäuschend“, betonte die Trainerin und sprach von einer „verdienten Niederlage“. Bester HCR-Werferinnen waren Rozemarijn Alderden (5 Tore), Zoe Davenport (4/3) und Natascha Foley (4).

HCR verschläft Anfangsphase

Der HCR verschläft die Anfangsphase komplett. Die Füchse überfliegen die Bienen mit einem 3:0-Lauf. Das erste HCR-Tor gelang erst in der fünften Minute dank Natascha Foley. Doch die Gäste von der Spree hielten weiter das Tempo hoch, trafen praktisch aus aus allen Lagen, auch vom Siebenmeterpunkt dank Alissa Werle zur 5:1-Führung. Berlin konnte ohne Gegenwehr der HCR-Abwehr machen, was es wollte. Die erste schöne Aktion dann von Rozemarijn Alderden im Eins-gegen-Eins brachte das 2:6. Doch die Bienen hoben einfach nicht ab. Nach zwölf Minuten nahm Maike Daniels die erste Auszeit. Doch Besserung war nicht in Sicht.

Nach einer Zeitstrafe für den HCR und einem verworfenen Siebenmeter war Berlin weiter im Flow – traf und traf. Nach einer Viertelstunde probierte es Maike Daniels mit einem Wechsel auf der Torhüterposition, brachte Ann Rammer für Larissa Schutrups. Problem war aber eher die unbewegliche Abwehr. Nach 17 Minuten hieß es 2:10, dann wurde der HCR in eigener Halle ausgekontert. Wieder Auszeit – wieder keine Trendwende. Die Bienen waren total von der Rolle. Nach 23 Minuten schafften die Füchse die erste Zehn-Tore-Führung (4:14) – fragende Gesichter und Kopfschütteln im Bienenstock.

Dann keimte Hoffnung auf. Rozemarijn Alderden stemmte sich gegen die Niederlage: Erst ein Schlagwurf, dann ein Hammer aus der zweiten Reihe. Mit 8:15 ging es zur Halbzeit in die Kabine. Nach dem Wechsel war die Niederländerin weiter ein Aktivposten. Nach einer Parade von Ann Rammer folgte der Steilpass in den Lauf von Eleonora Stankovic, die sicher zum 13:19 verwandelte (36.). Die Bienen-Torhüterin war nun voll im Spiel. Nach dem Verkürzen von Natascha Foley zum 14:19 waren die Füchse zur Auszeit gezwungen.

Aus dieser kamen die Füchse mit mehr Schwung. Denn der HCR leistete sich im Spielaufbau Fehler im Minutentakt. Wenn mal die Lücke da war, wurde sie verweigert oder der Ball ging an den Pfosten. Berlin zog bis zur 45. Minute wieder auf 22:15 davon. Die Schlussviertelstunde läutete Zoe Davenport mit einem cool verwandelten

Siebenmeter ein (16:22). Doch viel Besserung war nicht mehr im Spiel. Berlin hielt das Tempo weiter hoch und hatte immer die bessere und auch einfachere Antwort.

Für den HCR spielten: Ann Rammer und Larissa Schutrups: Rozemarijn Alderden (5), Mor Shaul (1), Jasmin Eckart, Leila Ott (1), Zoe Davenport (4/3), Isabel Wolff, Bo Dekker (1), Lena Smolik, Vanessa Huth (1), Anna Franková (1), Alicja Pekala, Eleonora Stankovic (3), Leonie Meersteiner, Natascha Foley (4)

Fotos: Mathias Krüger