Konstanz in den Leistungen ist gefragt
Die Rödertalbienen sind nach dem knappen Pokal-K.o. auf Wiedergutmachung in der Liga aus. Dafür ist nach zwei Pflichtspielniederlagen hintereinander vor allem Konstanz in den Leistungen gefragt. Denn sowohl bei der 30:31-Heimniederlage im DHB-Pokal gegen die Füchse Berlin als auch beim Auswärtsdämpfer in Regensburg (28:31) gab es über 30 Gegentore. Eindeutig zu viel für die hohen Ansprüche des Mitfavoriten HC Rödertal. „Wir haben im Pokalspiel vergangenes Wochenende über weite Strecken eine gute Leistung gebracht. Natürlich wollen wir den Schwung gegen Lintfort mitnehmen und in der Abwehr noch ein wenig mehr Druck auf den Gegner aufbauen. Im Angriff wollen wir weiter an unserer Flexibilität und Präzision arbeiten“, sagte Cheftrainerin Maike Daniels vor dem Heimspiel an diesem Samstag (18.30 Uhr/Sporteurope.TV)
Auch bei der Niederlage in Mainz gab es 33 Gegentreffer. Anders hingegen beim sensationellen Pokalsieg gegen den Erstligisten HC Leipzig (23:22) und die überzeugenden Siege gegen HSV Solingen-Gräfrath 76 (32:26) sowie zuvor gegen Bayer Leverkusen (40:22), wo die HCR-Abwehr klar gezeigt hat, wie das Zusammenspiel Deckung/Torhüterinnen bestens funktionieren kann. Daran gilt es anzuknüpfen.
Schlusslicht Lintfort wartet noch auf die ersten Punkte
Die als Tabellen-Schlusslicht ins Rödertal reisenden Lintforterinnen stehen bei 0:8 Punkten. Sieht auf dem ersten Blick nach einem klaren Pflichtsieg aus. Doch das junge Team von Trainerin Bettina Grenz-Klein verkaufte sich zuletzt beim 31:35 beim Bergischen HC teuer und verpasste gegen Werder Bremen mit 34:35 nur knapp den ersten Sieg. „Trotzdem hat mir gefallen, dass wir bis zum Schlusspfiff gekämpft haben“, bilanzierte Trainerin Grenz-Klein. Das Team vom Niederrhein hat sich im Sommer mit Tine Hinz, Jana Schwedler und Jule Bachen verstärkt. Zudem ist die erfahrene Svenja Rottwinkel (bislang 29 Tore) weiter die Antreiberin im Spiel der Gäste. Insgesamt trafen beide Mannschaften bereits 13-mal aufeinander, Rödertal verbuchte dabei zehn Siege bei drei Niederlagen.
Bienen helfen im Pinktober
Das Spiel der Bienen steht ganz im Zeichen des Pinktobers. Denn der Spieltag wird genutzt, um ein Signal im Kampf gegen den Brustkrebs zu setzen. Gemeinsam mit Sponsor und Partner M4Energy und in Zusammenarbeit mit der Frauenselbsthilfe Krebs Landesverband Sachsen e.V. will der HCR im Aktionsmonat Pinktober dafür sensibilisieren, um die Aufmerksamkeit für Brustkrebs und die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung zu erhöhen.
„Brustkrebsmonat Oktober- Vorsorge darf nicht warten! Regelmäßige Untersuchungen und eine frühzeitige Abklärung können entscheidend sein. Gemeinsam mit dem HCR und der Frauenselbsthilfe Krebs Landesverband Sachsen e. V. möchten wir daran erinnern: Wer Vorsorge ernst nimmt, setzt auf sein wichtigstes Gut – die eigene Gesundheit“, sagt M4Energy-Vorstandsvorsitzender Maik Junker zu der gemeinsamen Aktion.
HCR-Präsidentin Dr. Denise Klinger fügt hinzu: „Jeden Tag erhalten in Deutschland rund 200 Frauen die Diagnose Brustkrebs, damit ist es die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Doch die Statistik zeigt auch: Früh erkannt, liegt die Heilungsquote bei rund 80 Prozent. Regelmäßige Vorsorge und Früherkennung sind der Schlüssel, um Leben zu retten. Wir wollen diesen Spieltag gemeinsam nutzen, um genau dafür zu sensibilisieren.“ Daher werden die Spielerinnen u.a. zum Aufwärmen in exklusiven pinken Shirts auflaufen. Diese Einzelstücke werden dann vor Ort versteigert, bzw. können für den guten Zweck erworben werden.
Für die Partie wird es noch Tickets an der Abendkasse geben, die ab 17:00 Uhr öffnet. Unter www.roedertalbienen.de/tickets kann man sich auch vorab seinen Platz sichern.
