KADERNEWS: Emilia Ronge kehrt mit Erstliga-Erfahrung zu den Rödertalbienen zurück
Großröhrsdorf, Freitag, 12.06.2026
Mit Emilia Ronge fliegt eine Ex-Biene in den Bienenstock zurück. Die 22 Jahre alte Rechtsaußen kehrt mit viel Erstliga-Erfahrungen zu ihrem Jugendverein HC Rödertal heim. „Für mich war es immer etwas ganz Besonderes, vor heimischer Kulisse für die Rödertalbienen aufzulaufen. Umso größer ist die Freude nun wieder Teil dieses Teams zu sein und gemeinsam mit den Fans sowie dem gesamten Umfeld unsere Ziele anzugehen“, sagte Emilia Ronge nach ihrer Vertragsunterzeichnung beim HCR.
Emilia kommt mit Erstliga- und Europapokal-Erfahrungen zurück
Die 1,65 Meter große Linkshand hatte ihren Vertrag beim Erstligisten VfL Oldenburg im September 2025 aus persönlichen Gründen aufgelöst. Mit den Norddeutschen spielte die gebürtige Dresdnerin sogar in der EHF European League. Das Handballspielen erlernte Emilia Ronge mit elf Jahren beim VfB 1999 Bischofswerda. Zwei Jahre später wechselte sie in die Jugendabteilung des HC Rödertal. In der Saison 2020/2021 war sie im erweiterten Kader des Zweitliga-Teams. Nach dem Abstieg im Sommer 2021 ging sie zum Erstligisten Bayer Leverkusen, zwei Jahre später nach Oldenburg.
Auch der HCR-Nachwuchs profitiert
„Wir freuen uns, dass mit Emilia eine Spielerin des HC Rödertal nach ihrer Zeit in der ersten Liga wieder den Weg zurück in den Bienenstock gefunden hat. Sie wird mit ihrer Mentalität und ihrer Qualität sicherlich dazu beitragen, die gesteckten Ziele zu erreichen. Außerdem kann sie ihre Erstliga-Erfahrungen bestens im Nachwuchs weitergeben, wo sie ebenfalls eine Rolle übernehmen wird, was uns ganz besonders freut“, sagte Sport-Geschäftsführer Andreas Baier und betonte: „Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam die Vision des Vereins weiter voranbringen können sowohl mit der 1. Frauenmannschaft als auch im Nachwuchsbereich.“
Spieltagsheft
Nachbericht
Rödertalbienen gegen Werder Bremen erfolgreich
Samstag, 07.02.2026, 18:30 Uhr I HC Rödertal – SV Werder Bremen 31:26 (15:14)
Die Rödertalbienen konnten das erste Heimspiel in der Rückrunde der 2. Alsco Handball-Bundesliga Frauen vor 531 Zuschauern erfolgreich gestalten und den 3. Tabellenplatz behaupten. Gegen den SV Werder Bremen hieß es am Ende 31:26 (15:14).
Trotz des klaren Erfolges war Chefcoach Maike Daniels mit dem Spiel ihres Teams nur bedingt zufrieden: „ Wir finden nur sehr schwer in das Spiel und hatten in der 1. Halbzeit gegen die schnellen Bremerinnen in der Abwehr unsere Probleme. In der zweiten Hälfte spielen wir bis zur 52. Minute so, wie ich mir das vorgestellt hatte, um die letzten acht Minuten herzuschenken. Hier fehlt uns einfach noch die Konstanz.“
Den ersten Treffer des Spiels erzielte Leni Ruwe für den SV Werder Bremen, sie war mit acht Treffern die Torschützenbeste des Spiels. Rödertal konnte zwar immer wieder ausgleichen, lief aber auch immer einem Rückstand hinterher. Besonders die Ruwe-Schwestern Leni und Emma stellten die Bienenabwehr vor Probleme. Erst drei Sekunden vor der Halbzeitsirene konnte Eleonora Stankovic mit einem Konter die erste Führung für die Rödertalbienen (15:14) erzielen. Daniels fand deutliche Worte in der Kabine. Die Chancenverwertung und auch die Abwehrleistung müssen besser werden.
Die Bienen begannen die zweite Hälfte wesentlich konzentrierter und plötzlich lief das Spiel. Jetzt legten die Gastgeberinnen vor und Bremen musste nachziehen. So ging es bis zur 40. Spielminute (21:19). Ann Rammer im Tor und Arwen Gorb prägten jetzt das Spiel der Rödertalbienen. Sie gaben die entscheidenden Impulse. Das druckvolle Spiel und die konsequente Abwehrleistung zeigten Wirkung. Bremen fand einfach keine Mittel. Innerhalb von nur 10 Minuten zogen die Gastgeberinnen auf 30:21 davon. Das Spiel war entschieden. Was dann geschah, ist nur schwer zu erklären. Der klare Vorsprung sollte eigentlich Sicherheit bringen, aber genau das Gegenteil war der Fall. Das Bienenteam war plötzlich völlig von der Rolle und so gingen die letzten acht Minuten mit 1:5 an die Gäste.
Am Ende stand immer noch ein deutlicher Erfolg mit 31:26 aber er hatte einen kleinen Beigeschmack. Auch Gästetrainerin Renee Verschuren war nicht ganz zufrieden: „Nach einer guten 1. Halbzeit hatten wir in der 2. Hälfte eine Schwächephase und werfen zu viele Bälle weg. Das hat uns ein besseres Ergebnis gekostet.“
Torfrau Ann Rammer wurde als wertvollste Spielerin vom Spieltagspräsentator Sachsen-Lotto ausgezeichnet.
Bereits am nächsten Wochenende empfangen die Rödertalbienen den VfL Waiblingen im Bienenstock. Anwurf am Samstag ist 18:30 Uhr.
Der HCR spielte mit:
Ann Rammer und Joleen Schneider im Tor; Rozemarijn Alderden , Shaul Mor (3), Lena Smolik (2), Isabel Wolff n.e., Bo Dekker (4/4), Vanessa Huth (1), Anna Franková (1), Leila Ott (3), Eleonora Stankovic (5), Jasmin Eckart (1), Lea Grießer (4), Natascha Foley, Leonie Meersteiner
7m: 4/6 : 4/4 Strafen: 2 x 2 Min. / 3 x 2 Min