Konstruktive Gespräche mit Staatsministerin Schenderlein für HCR-Infrastruktur

1. Juni 2026

Konstruktive Gespräche mit Staatsministerin Schenderlein für HCR-Infrastruktur

 

Der Besuch von Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, Frau Dr. Christiane Schenderlein, hat den Rödertalbienen enormen Schwung gebracht. Sportlich glänzte der HC Rödertal beim Saisonfinale mit dem 40:25 (23:14)-Sieg gegen die HSG Freiburg, am Rande führten der Verein und die Handballclub Rödertal GmbH konstruktive Gespräche hinsichtlich der Strukturen im Nachwuchs und Breitensport sowie um infrastrukturelle Verbesserungen. Neben CDU-Politikerin Dr. Christiane Schenderlein war auch die sportlich versierte Parteikollegin Elaine Jentsch in den Bienenstock gekommen, die im Sächsischen Landtag sitzt.

Sichtbarkeit der Frauen ein Herzensanliegen für die Staatsministerin

„Der Besuch beim HC Rödertal war von viel Respekt geprägt. Respekt für unsere Arbeit im Ehrenamt und vor allem für die Bereitschaft, im Kinder- und Jugendsport einen wichtigen sozialen Beitrag zu leisten“, sagte HCR-Präsidentin Dr. Denise Klinger. Staatsministerin Dr. Christiane Schenderlein, die für Nordsachsen im deutschen Bundestag sitzt, verdeutlichte vor den Bienen-Fans, wie wichtig ihr Frauen im Sport sind, Es sei ihr ein Herzensanliegen. Die Sichtbarkeit der Frauen – gerade auch im Teamsport – soll vorangebracht werden.

Andererseits soll die Bürokratie im Sport abgebaut werden. Das ist einer ihrer Hauptbereiche, das Maßnahmenpaket „Zukunftspakt Ehrenamt“ ist bereits gestartet. So soll das freiwillige Engagement gestärkt, die Vereine entlastet und Bürokratie abgebaut werden. Dazu gehören als Kernstücke des Pakts spürbare steuerliche Verbesserungen und gesetzliche Erleichterungen.

HCR nutzt Gespräche für Infrastruktur-Verbesserungen

Zugleich nutzte der HC Rödertal die Expertise von Frau Dr. Christiane Schenderlein und Landtagsabgeordnete Elaine Jentsch für eine Gesprächsrunde hinsichtlich der Verbesserung der HCR-Infrastruktur. „Die Probleme der infrastrukturellen Unzulänglichkeiten im ostsächsischen Raum und die damit verbundenen Schwierigkeiten im Breiten- und Spitzensport wurden von uns aufgezeigt. Wir konnten über die Problematik der ständigen Änderungen von Normen und Anforderungen durch Ministerien und Verbände reden. Daraus resultieren bei einer Langzeitplanung Probleme für den Bauherren hinsichtlich des Ersatzneubaus der Zwei-Felder-Sporthalle“, sagte Sport-Geschäftsführer Andreas Baier. Großröhrsdorf Bürgermeister Stefan Schneider wies bei der Problematik nochmal auf die „Sorgen und Nöte“ hin.

Nachwuchsleistungszentrum vorgestellt

Auch ein Konzept der Akademie für den Ausbau der Nachwuchsarbeit für den Großraum Ostsachsen wurde vom HCR vorgestellt. „Wir sind offene Ohren gestoßen bei der Vorstellung des Konzeptes für eine Nachwuchs-Leistungs-Akademie mit Wohn-, Schul- und Leistungssport-Lösung. Das wird unserem Verein nochmal einen enormen Rückenwind und Mehrwert für die kommenden Gespräche geben“, sagte Vize-Präsident Sport, Jens Homann.