Samstag, 02.05.2026
- Anwurf 18:30 Uhr
- 3 Felder Halle Großröhrsdorf, Melanchthonstraße 27
Die Rödertalbienen müssen am kommenden Samstag, 02.05.2026 gegen die Füchse Berlin ihr drittes Spitzenspiel in vier Wochen bestreiten. Und mit dem Hauptstadtclub kommt quasi das Team der Stunde zum HC Rödertal in den Bienenstock. Anwurf der Partie ist um 18:30 Uhr.
Nach dem souveränen Sieg gegen die Handballluchse sollen die nächsten zwei Punkte her.
Unser Spiel wird Dir präsentiert von unserem Sponsor Ostsächsische Sparkasse Dresden
Das Spiel wird kostenpflichtig und live auf www.sporteurope.tv übertragen.
Vorbericht
Rödertalbienen sind vor den Füchsen gewarnt
Vorschaubericht: HC Rödertal – Füchse Berlin
Samstag, 02.05.2026, 18:30 Uhr
Die Rödertalbienen müssen gegen die Füchse Berlin ihr drittes Spitzenspiel in vier Wochen bestreiten. Und mit dem Hauptstadtclub kommt quasi das Team der Stunde zum HC Rödertal in den Bienenstock. Der Tabellen-Zweite hat nur einen Punkt Rückstand auf den HC Leipzig und hat die letzten zehn Spiele gewonnen. Die letzte Niederlage war Ende Januar beim Bergischen HC. „Wir müssen die guten Abläufe aus dem Spiel gegen Buchholz mitnehmen. Und trotzdem brauchen wir noch eine Leistungssteigerung, denn mit den Füchsen kommt wirklich eine sehr robuste Mannschaft auf uns zu“, sagte HCR-Cheftrainerin Maike Daniels.
Nach den knappen Niederlagen in den Topspielen in Leipzig und gegen Nürtingen wollen die Fans an diesem Samstag (18.30 Uhr) ein Handball-Feuerwerk sehen. Dazu muss sich die Bienen-Abwehr inklusive der Torhüterinnen von ihrer besten Seite zeigen. „Die Füchse werden eine knallharte Abwehr stellen. Da müssen wir wirklich auf den Punkt spielen“, betonte Maike Daniels.
Füchse sind ein Dauergegner
Die Füchse sind in dieser Saison ein Dauergegner. Es ist schon das vierte Aufeinandertreffen beider Teams. Erst traf man sich in der Vorbereitung beim SUN Handball Cup in Neckarsulm, wo die Hauptstädterinnen im Siebenmeter-Werfen im Spiel um Platz fünf gewannen. Dann setzten sich die Bienen im hart umkämpften ersten Pflichtspiel der Saison im DHB-Pokal mit 36:33 gegen die Berlinerinnen durch.
In der Liga überraschte der HCR dann kurz nach Weihnachten in Berlin mit einem 25:24-Sieg. Es war die erste Saisonniederlage der Füchse damals in der Liga. In dem spannenden Spiel musste Rozemarijn Alderden nach einer Abwehraktion mit der Roten Karte (54.) vom Parkett. Doch Arwen Gorb traf aus dem Rückraum zur erneuten HCR-Führung, ehe sie noch einen Ball abfing und 40 Sekunden vor Schluss per Konter mit einem gefühlvollen Heber zum umjubelten 25:23 traf. Der letzte Füchse-Treffer kam zu spät. Der HCR jubelte, nun sind die Hauptstädterinnen sicherlich auf Revanche aus.
Anpfiff: Samstag, 02.05.2026, 18:30 Uhr
Ort: Drei-Felder-Sporthalle Großröhrsdorf, Melanchthonstraße 27, 01900 Großröhrsdorf
Livestream: www.sporteurope.tv – wie immer mit Kommentar
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Spieltagsheft
Nachbericht
Rödertalbienen verlieren gegen Verfolger TG Nürtingen
HC Rödertal – TG Nürtingen 31:32 (17:15)
Samstag, 18.04.2026, 18:30 Uhr
Die Rödertalbienen haben das Spitzenspiel gegen Verfolger TG Nürtingen knapp verloren. Gegen den bislang punktgleichen Verfolger hieß es 31:32 (17:15). Damit fällt der HC Rödertal in der Tabelle der 2. Bundesliga auf Rang vier zurück. Beste HCR-Werferinnen vor 522 Zuschauern waren Arwen Gorb, Eleonora Stankovic und Bo Dekker mit jeweils fünf Toren. „Es ist bitter mit einem Tor zu Hause zu verlieren. Doch wir müssen auch lernen, dass wir nicht 15 Minuten brauchen, um ins Spiel zu kommen“, sagte HCR-Cheftrainerin Maike Daniels.
Anders als zuletzt im Spitzenspiel in Leipzig mit einer 6:0-Deckung starteten die Bienen wieder mit einer 5:1 Abwehr vor Torhüterin Ann Rammer. Nach der Führung von Alicja Pekala war die Nervosität auf beiden Seiten anfangs sichtbar. Die erste Zwei-Tore-Führung schaffte die Turngemeinde mit dem 5:3, wo sie einmal mehr ihr Tempospiel andeuteten. Auch wenn sich Bo Dekker vom Siebenmeterpunkt sicher zeigte, im Spielaufbau war zu viel Hektik drin. Nürtingen nutzte das konsequent – auch mit schnell vorgetragenen Kontern – zur 7:4-Führung nach 13 Minuten. So war die erste Auszeit von Maike Daniels nach dem 5:9-Rückstand folgerichtig.
Bienen-Torhüterin Ann Rammer war dann zum richtigen Moment auf Betriebstemperatur. Im Angriff wurde das Tempo leicht verschärft, sichere Abschlüsse gelangen vor allem von den Außenpositionen. Nach 20 Minuten konnte der HCR auf 10:11 verkürzen, Natascha Foley erzielte dann über halbrechts den 11:11-Ausgleich und Eleonora Stankovic krönte die gute Phase mit dem Führungstreffer. Ann Rammer heizte dann mit einem gehaltenen Siebenmeter die Stimmung im Bienenstock an. Arwen Gorb setzte mit ihrem Treffer den 5:1-Lauf fort zum 13:11. Dann zeigte sie aus dem Rückraum mit dem 14:12 und mit einem Schlagwurf-Hammer zum 16:13, wer hier die ambitionierte Gastgeberin ist. So ging es mit einer Führung in die Kabine.
Nach dem Wechsel zeigten zunächst die Gäste die bessere Spielanlage und glichen wieder aus. Der HCR stellte auf 6:0-Deckung um und erarbeiteten sich die Bälle. Es haperte jedoch in der Offensive. Vielmehr waren es Einzelaktionen, sowie bei Rozemarijn Alderden, die sich ein Herz nahm und aus dem Rückraum zum 21:18 erhöhte. Kapitänin Lena Smolik ging dann in sich öffnende Lücke und traf zum 22:18 (41.)
Die Schlussviertelstunde (22:21) läutete Maike Daniels mit einer erneuten Auszeit ein. Leila Ott traf dann von Außen zielgenau per Innenpfosten zur Zwei-Tore-Führung. Doch ein vergebener Siebenmeter machte es nicht einfacher. Nach einem Ballgewinn und einer Parade von Ann Rammer musste Eleonora Stankovic die Bälle nach dem Konter nur noch ins leere Gäste-Tor werfen. Alles sprach für einen Sieg, doch Nürtingen kämpfte sich wieder ran. So ging es mit 25:25 und einer Zeitstrafe für Arwen Gorb in die Crunchtime. In dieser hatten die Gäste die beweglichere Abwehr und auch die besseren Lösungen im Angriff. Drei Minuten vor Schluss führte die TG mit zwei Treffern. Rödertal kam zwischenzeitlich nur noch auf einen Treffer heran, mehr gelang nicht.
Für den HCR spielten: Ann Rammer und Larissa Schutrups: Rozemarijn Alderden (1), Arwen Gorb (5), Isabel Wolff, Bo Dekker (5/2), Lena Smolik (3), Vanessa Huth (1), Anna Franková (3), Leila Ott (3), Alicja Pekala (1), Eleonora Stankovic (5), Jasmin Eckart, Pia Loona Kastner, Leonie Meersteiner, Natascha Foley (4)
Fotos: Mathias Krüger