Jasmin Eckart verlässt den HC Rödertal nach acht Jahren

30. März 2026

Jasmin Eckart verlässt den HC Rödertal nach acht Jahren im Bienentrikot

Großröhrsdorf, Montag, 30.03.2026

Der HC Rödertal wird den Vertrag mit Jasmin Eckart zum Saisonende nicht verlängern. Damit endet nach acht intensiven Jahren die gemeinsame Zeit mit der Kreisläuferin, die den Weg der Rödertalbienen über viele Jahre hinweg mitgeprägt hat.

Eckart kam zur Saison 2018/19 aus der A-Jugend der Spielgemeinschaft SG Rödertal/Radeberg in den Verein. Zuvor hatte sie ihre handballerische Ausbildung beim TSV Radeburg, dem SC Hoyerswerda sowie beim Radeberger SV durchlaufen. Unter Trainer Steffen Wohlrab sammelte sie in der A-Jugend-Bundesliga wichtige Erfahrungen und empfahl sich früh für höhere Aufgaben. Bereits im Alter von 18 Jahren erhielt sie erste Einsätze im Zweitligateam und entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einer festen Größe.

Auf der Kreisposition und im Abwehrzentrum brachte Eckart ihre körperliche Präsenz und Robustheit ein und war damit ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft. Auch nach schweren Verletzungen kämpfte sie sich eindrucksvoll zurück und stellte ihre Bedeutung für das Team erneut unter Beweis.

Sport-Geschäftsführer Andreas Baier ordnet die Entscheidung ein:

Wir möchten in der kommenden Saison neue Impulse setzen und haben uns daher entschieden, den Vertrag mit Jasmin nicht zu verlängern.“ „Gleichzeitig gilt unser großer Dank ihrem Engagement für den Verein. Sie ist über viele Jahre mit uns gewachsen und hat sowohl sportlich als auch menschlich, auf und neben der Platte wichtige Beiträge geleistet„, würdigt er der Geschäftsführer die Leistung.

Für Eckart bedeutet das Karriereende im Rödertal gleichzeitig einen Neuanfang. Die Kreisläuferin wird sich dem HC Leipzig anschließen und dort ihre sportliche Entwicklung fortsetzen.

Sie selbst blickt reflektiert und dankbar auf ihre Zeit beim HC Rödertal zurück:

Nach acht intensiven und unvergesslichen Jahren ist für mich nun der Moment gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Seit der Saison 2018/19 durfte ich Teil des HC Rödertal sein – angefangen mit einer prägenden Zeit unter Steffen Wohlrab in der Jugendbundesliga, die den Grundstein für meine weitere Entwicklung gelegt hat. Der Schritt in die 2. Liga war für mich etwas ganz Besonderes.

Diese acht Jahre beim HCR haben mich sportlich und persönlich enorm geformt. Ich bin dankbar für das Vertrauen, die gemeinsamen Erlebnisse und auch für die Herausforderungen, an denen ich wachsen durfte.

Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Verein, meinen Mitspielerinnen, dem Trainerteam – und vor allem den Fans, die uns immer unterstützt haben.

Nun freue ich mich sehr auf die neue Aufgabe beim HC Leipzig. Ich bin hochmotiviert, mich dort weiterzuentwickeln und alles zu geben. Rödertal werde ich immer in besonderer Erinnerung behalten.

Mit dem Abschied von Jasmin Eckart endet beim HC Rödertal ein prägender Abschnitt, der für Kontinuität, Entwicklung und die erfolgreiche Integration regionaler Talente steht.

Wir sagen DANKE Jasmin!

Spieltagsheft

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Nachbericht

Rödertalbienen gegen Werder Bremen erfolgreich

Samstag, 07.02.2026, 18:30 Uhr  I   HC Rödertal – SV Werder Bremen 31:26 (15:14)
 

Die Rödertalbienen konnten das erste Heimspiel in der Rückrunde der 2. Alsco Handball-Bundesliga Frauen vor 531 Zuschauern erfolgreich gestalten und den 3. Tabellenplatz behaupten. Gegen den SV Werder Bremen hieß es am Ende 31:26 (15:14).

Trotz des klaren Erfolges war Chefcoach Maike Daniels mit dem Spiel ihres Teams nur bedingt zufrieden: „ Wir finden nur sehr schwer in das Spiel und hatten in der 1. Halbzeit gegen die schnellen Bremerinnen in der Abwehr unsere Probleme. In der zweiten Hälfte spielen wir bis zur 52. Minute so, wie ich mir das vorgestellt hatte, um die letzten acht Minuten herzuschenken. Hier fehlt uns einfach noch die Konstanz.“

Den ersten Treffer des Spiels erzielte Leni Ruwe für den SV Werder Bremen, sie war mit acht Treffern die Torschützenbeste des Spiels. Rödertal konnte zwar immer wieder ausgleichen, lief aber auch immer einem Rückstand hinterher. Besonders die Ruwe-Schwestern Leni und Emma stellten die Bienenabwehr vor Probleme. Erst drei Sekunden vor der Halbzeitsirene konnte Eleonora Stankovic mit einem Konter die erste Führung für die Rödertalbienen (15:14) erzielen. Daniels fand deutliche Worte in der Kabine. Die Chancenverwertung und auch die Abwehrleistung müssen besser werden.

Die Bienen begannen die zweite Hälfte wesentlich konzentrierter und plötzlich lief das Spiel. Jetzt legten die Gastgeberinnen vor und Bremen musste nachziehen. So ging es bis zur 40. Spielminute (21:19). Ann Rammer im Tor und Arwen Gorb prägten jetzt das Spiel der Rödertalbienen. Sie gaben die entscheidenden Impulse. Das druckvolle Spiel und die konsequente Abwehrleistung zeigten Wirkung. Bremen fand einfach keine Mittel. Innerhalb von nur 10 Minuten zogen die Gastgeberinnen auf 30:21 davon. Das Spiel war entschieden. Was dann geschah, ist nur schwer zu erklären. Der klare Vorsprung sollte eigentlich Sicherheit bringen, aber genau das Gegenteil war der Fall. Das Bienenteam war plötzlich völlig von der Rolle und so gingen die letzten acht Minuten mit 1:5 an die Gäste.

Am Ende stand immer noch ein deutlicher Erfolg mit 31:26 aber er hatte einen kleinen Beigeschmack. Auch Gästetrainerin Renee Verschuren war nicht ganz zufrieden: „Nach einer guten 1. Halbzeit hatten wir in der 2. Hälfte eine Schwächephase und werfen zu viele Bälle weg. Das hat uns ein besseres Ergebnis gekostet.“

Torfrau Ann Rammer wurde als wertvollste Spielerin vom Spieltagspräsentator Sachsen-Lotto ausgezeichnet.

Bereits am nächsten Wochenende empfangen die Rödertalbienen den VfL Waiblingen im Bienenstock. Anwurf am Samstag ist 18:30 Uhr.

Der HCR spielte mit:
Ann Rammer und Joleen Schneider im Tor; Rozemarijn Alderden , Shaul Mor (3), Lena Smolik (2), Isabel Wolff n.e., Bo Dekker (4/4), Vanessa Huth (1), Anna Franková (1), Leila Ott (3), Eleonora Stankovic (5), Jasmin Eckart (1), Lea Grießer (4), Natascha Foley, Leonie Meersteiner

7m: 4/6 : 4/4 Strafen: 2 x 2 Min. / 3 x 2 Min