Rödertalbienen auswärts in Leverkusen

26. Februar 2026

Samstag, 28.02.2026

 

Die Rödertalbienen fliegen sehr weit aus. Am kommenden Samstag, dem 28.02.2026, steht die erste Auswärtsfahrt nach drei Heimspielen in Folge an. Die Partie wird um 20:00 Uhr in der Ostermann-Arena in Leverkusen angepfiffen. 

Das Spiel wird kostenpflichtig live auf www.sporteurope.tv übertragen.

Vorbericht

Rödertalbienen auswärts in Leverkusen

TSV Bayer 04 Leverkusen – HC Rödertal
Sa, 28.02.2026, 20:00 Uhr

Nach den Wohlfühlmomenten von drei Heimspielen am Stück geht es für die Rödertalbienen am kommenden Samstag gen Westen. Ziel ist die Ostermann-Arena in Leverkusen. Am 20. Spieltag der 2. Alsco Handball-Bundesliga der Frauen ist das Team des HC Rödertal zu Gast bei der TSV Bayer 04 Leverkusen.

Die von Sybille Gruner trainierten „Elfen“ sind der Absteiger aus der 1.Bundesliga. 11 Abgänge und 12 Zugänge hatte das Trainerteam zu verkraften. Da war von Beginn an klar, dass die Zweitligasaison kein Zuckerschlecken werden würde. Erst am 8. Spieltag konnten die 04-innen die ersten Punkte einfahren und lagen lange Zeit auf dem letzten Platz. Aktuell haben sie 7:31 Punkte und belegen damit Platz 15. Sie brauchen sprichwörtlich jeden Punkt. Zuletzt sorgten sie mit einem 42:26 Kantersieg gegen Kirchhof für ein Ausrufezeichen. Was ihnen fehlt, ist Konstanz. Ihre Schwachstelle ist die Defensive. Dort kassieren sie noch zu viele einfache Tore.

Die Rödertalbienen reisen als klarer Favorit nach Leverkusen. Sie müssen sich auf einen kampfbetonten Fight einstellen. Chefcoach Maike Daniels warnte im Vorfeld:Wir dürfen Leverkusen auf keinen Fall unterschätzen. Sie haben eine junge und ehrgeizige Mannschaft und werden den Kampf annehmen. Schwächephasen, wie in den letzten Spielen, dürfen wir uns nicht leisten. D.h. konkret, Vermeidung von technischen Fehlern und Fehlabspielen. Wir wollen das Spiel dominieren und unseren Matchplan durchziehen.“

Das Hinspiel konnten die Bienen deutlich mit 30:21 für sich entscheiden. Darauf gilt es aufzubauen. Auch Rödertal als Tabellendritter darf sich keinen „Ausrutscher“ erlauben, damit sie sich in der Verfolgergruppe behaupten können.

Anwurf in der Ostermann-Arena ist am 28.2.2026 um 20:00 Uhr.             

Spieltagsheft

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Nachbericht

Rödertalbienen dominieren bei den Freiburger Spatzen

HSG Freiburg vs. HC Rödertal – 21:40 (9:21)

Die Rödertalbienen haben nach der unerwarteten Heimniederlage gegen Mainz auswärts eine souveräne Vorstellung gezeigt. Beim Tabellen-Zwölften HSG Freiburg siegte der HC Rödertal in der 2. Handball-Bundesliga deutlich mit 40:21 (21:9) und festigte den Platz in der Spitzengruppe. Beste HCR-Werferinnen waren Arwen Gorb (9 Tore) sowie Natascha Foley (6) und Leila Ott (5).

„Ich bin froh, dass die Mannschaft nach dem Spiel gegen Mainz eine so deutliche Reaktion gezeigt hat. Wir haben das Spiel von Anfang an bestimmt und über 60 Minuten dominiert“, sagte HCR-Cheftrainerin Maike Daniels und bilanzierte vor allem eine Rückkehr zu alter Stärke in der Abwehr: „Besonders freut mich, dass wir in der Defensive unsere Struktur beibehalten und unsere Aufgaben erledigt haben.“

Bei den selbsternannten Freiburger Spatzen kam der HCR schnell und gut ins Spiel, obwohl mit Torhüterin Larissa Schutrups, Mor Shaul und Alicja Pekala gleich drei Leistungsträgerinnen fehlten. Die 2:1-Führung der Breisgauerinnen, die zuletzt mit einem 28:27-Auswärtssieg in Regensburg überraschten, wandelte Arwen Gorb mit drei Treffern in Serie in eine 4:1-Führung der Bienen um. Egal, ob der Gegner eine 6:0- oder eine 3:2:1-Deckung stellte, der HCR hatte im Angriff immer die bessere Lösung.

„Die Deckung agierte geschlossen“
Und hinter der wieder aggressiven und beweglichen HCR-Abwehr entschärfte Ann Rammer die gegnerischen Bälle nach Belieben. „Egal, in welcher Aufstellung, die Deckung agierte geschlossen“, lobte die Bienen-Chefin Maike Daniels. Nach einer Viertelstunde sorgte Bo Dekker von der Siebenmeterlinie zum 10:5 für die erste Fünf-Tore-Führung. Nach 23 Minuten schraubte die agile Natascha Foley die Führung auf 15:8. Mit nur neun Gegentoren ging es in die Kabine. Das war ganz nach dem Geschmack der Cheftrainerin, die nach der Mainz-Niederlage die mangelhafte Deckung und auch die Chancenverwertung monierte.
In der zweiten Halbzeit gab es null Spannungsabfall. Der HCR trat im Stil einer Spitzenmannschaft auf: dominant, resolut und spielfreudig. Den ersten 15-Tore-Vorsprung gab es dank Eleonora Stankovic nach 35 Minuten. Sechs Minuten später stellte Geburtstagskind Leila Ott mit ihrem Treffer auf 28:13. Und die Bienen waren weiterhin fleißig. Rozemarijn Alderden leitete die Crunchtime mit dem 33:17 (51.) ein. Da bekam dann auch Joleen Schneider im Tor, so wie alle im Team, ihre Spielanteile. Den Schlusspunkt mit dem 40. Treffer setzte dann erneut die Niederländerin.
 
Der HCR spielte mit: Ann Rammer und Joleen Schneider im Tor; Rozemarijn Alderden (3), Lena Smolik (2), Isabel Wolff (2), Arwen Gorb (9), Bo Dekker (4/2), Vanessa Huth, Anna Franková (1), Leila Ott (5), Zoe Davenport (2), Eleonora Stankovic (3), Jasmin Eckart, Natascha Foley (6), Lea Grießer (3)
 
Fotos: HSG Freiburg I  Achim Keller