Samstag, 21.02.2026
- Anwurf 18:30 Uhr
- 3 Felder Halle Großröhrsdorf, Melanchthonstraße 27
Am kommenden Samstag, dem 21. Februar 2026, spielen die Rödertalbienen ihr drittes von drei Heimspielen in Folge gegen Solingen Gräfrath. Anwurf der Partie ist um 18:30 Uhr.
Für den HC Rödertal ist es Teil drei des Heimspiel-Triples. Nach dem 31:26 Erfolg gegen den SV Werder Bremen und dem 36:23 Erfolg gegen Waiblingen sollen nun die nächsten zwei Punkte her.
Das Spiel wird kostenpflichtig und live auf www.sporteurope.tv übertragen.
Vorbericht
Rödertalbienen erwarten HSV Solingen Gräfrath 76
Vorschaubericht: HC Rödertal – HSV Solingen Gräfrath 76
Samstag, 21.02.2026, 18:30 Uhr
Am kommenden Samstag ist der HSV Solingen-Gräfrath zu Gast im Bienenstock. Für den HC Rödertal ist es der dritte Akt im Heimspieltriple. Nach den deulichen Erfolgen gegen Bremen und Waiblingen soll die Siegesserie auch gegen das Team aus der „Klingenstadt“ Solingen fortgesetzt werden.
Mit dem HSV Solingen-Gräfrath kommt allerdings ein ganz schwerer Brocken. Die Mannschaft von Coach Jonas Schlender liegt aktuell mit 25:11 Punkten auf Tabellenplatz fünf, nur drei Punkte hinter den Rödertalbienen. Am Samstag erwartet uns also ein echtes Verfolgerduell. Solingen kann mit breiter Brust in das Match gehen, haben sie doch die letzten vier Spiele gewonnen. Mit Deborah Spatz und Vanessa Brandt haben sie ein gefährliches und wurfgewaltiges Duo im linken Rückraum und mit Katja Grewe eine ganz starke Stütze zwischen den Pfosten. Die Gäste sind ein echter Prüfstein für den HCR und seine Ambitionen.
Das Hinspiel haben die Bienen in Solingen mit 32:26 gewonnen. Damals hatte der HSV noch Probleme mit der mannschaftlichen Geschlossenheit. Trainer Schlender hatte zu Saisonbeginn sieben Abgänge und acht Zugänge zu verkraften. Das hat sich aber grundlegend geändert. Ein Schüssel zum Erfolg werden die taktischen Marschrouten der Trainer sein. Welches Team kann dem Spiel seinen Stempel aufdrücken? Die Mannschaft von Chefcoach Maike Daniels will narürlich an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen. Aus einer stabilen Abwehr muss der Gegner permanent unter Druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen werden. Wir brauchen Konstanz über die gesamte Spielzeit.
Maike Daniels:“ Wir gehen offensiv aber auch mit Respekt in das Spiel. Solingen wird es uns nicht leicht machen, deshalb dürfen wir uns keine Schwächephasen erlauben. Die Leistungen der letzten Spiele stimmen mich optimistisch, aber jedes Spiel hat neue Herausforderungen, auf die wir uns einstellen müssen. Ich hatte Solingen im Spitzenfeld erwartet, Sie haben eine sehr gute Mannschaft.“
Anpfiff: Samstag, 21.02.2026, 18:30 Uhr
Ort: Drei-Felder-Sporthalle Großröhrsdorf, Melanchthonstraße 27, 01900 Großröhrsdorf
Livestream: www.sporteurope.tv – wie immer mit Kommentar
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Spieltagsheft
Nachbericht
HC Rödertal mit deutlichem Heimsieg
Samstag, 14.02.2026, 18:30 Uhr, HC Rödertal – VfL Waiblingen 36:23 (23:12)
Die Rödertalbienen bezwangen mit einer überzeugenden Leistung den VfL Waiblingen mit 36:23 (23:12). 13 Tore Differenz hatten selbst die kühnsten Optimisten nicht erwartet. Da die mit Rödertal punktgleichen Verfolger Nürtingen und Füchse Berlin ihre Spiele ebenfalls siegreich gestalten konnten, bleibt die Tabelle unverändert. Nur Spitzenreiter HC Leipzig patzte in Bremen und kassierte die ersten Minuspunkte. Der Vorsprung der Leipzigerinnen auf die Verfolger beträgt aber immer noch sechs Punkte.
393 Zuschauer erlebten im Bienenstock entfesselnd aufspielende Gastgeberinnen, die von Beginn an dem Spiel ihen Stempel aufdrückten. Gästetrainer Michael Stettner wechselte im Angriff seine Torhüterin gegen eine zusätzliche Feldspielerin. Der Überraschungseffekt blieb aber aus. Rödertal stellte sich ganz schnell auf diese Überzahlsituation ein. Die Gastgeberinnen nutzten jeden Ballgewinn mit einem Wurf auf das leeren Waiblinger Tor. Beim Stand von 8:4 in der 11. Minute zwangen sie den Gästetrainer zu seiner ersten Auszeit. Der reagierte und stellte wieder auf 6 gegen 6 um. Die VfL-Damen aber waren verunsichert und fanden nicht mehr zu ihrem Spiel. Der Bienenmotor lief jetz auf vollen Touren, kompakt in der Abwehr und sehr schnell und konsequent nach vorn. Speziell Arwen Gorb (4 Tore) war nicht zu bremsen und stellte die Waiblinger Abwehr immer wieder vor Probleme. Sie wurde nach Spielende zur wertvollsten Spielerin ausgezeichnet. In der 27. Minute konnten die Rödertalbienen ihren Vorsprung erstmals auf 10 Tore ausbauen (20:10). Das Spiel war entschieden. Mit 23:12 ging es in die Kabinen. Chefcoach Maike Daniels hatte sehr wenig zu kritisieren. Ihr Matchplan war aufgegangen. Redebedarf gab es bei den Gästen. Sie kamen mit dem festen Willen zurück, sich im Bienenstock nicht abschlachten zu lassen.
In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Die Tordifferenz blieb bis zur 50. Minute konstant. Daniels spielte mit mehreren Aufstellungsvarianten. Das hohe Tempo forderte nun seinen Tribut. Mit zunehmender Spieldauer und nachlassenden Kräften waren Konzentrationsmängel bei beiden Teams die Folge. Trotzdem war es ein Spiel auf hohem Niveau.
Ann Rammer im Tor und Bo Dekker vom Punkt, sie verwandelte alle fünf Strafwürfe, konnten sich mehrfach auszeichnen Die Zuschauer waren begeistert. Die Stärke der Gastgeberinnen war das Tempo- und Konterspiel. Rödertal erzielte 9 Kontertore, während Waiblingen da leer ausging.
Das Endresultat von 36:23 spiegelte den Spielverlauf wider. So war es auch kein Wunder, dass Trainerin Maike Daniels rundherum zufrieden war: “In der ersten Halbzeit haben wir nahezu optimal gespielt. Ich bin kein Freund des Spiels 7 gegen 6 und trotzdem haben wir darauf die richtige Antwort gefunden. Mit dem Spiel und dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. In der zweiten Halbzeit hätte ich mir gewünscht, dass wir vor dem Tor noch konsequenter gearbeitet hätten. Aber es war o.k. Unser Auftritt war sehr überzeugend.“
In einer Woche folgt bereits das nächste Heimspiel. Zu Gast ist dann der HSV Solingen-Gräfrath. Anwurf am 21.2.2026 ist 18:30 Uhr.
Der HCR spielte mit:
Ann Rammer (1) und Larissa Schutrups im Tor; Arwen Gorb (4),
Rozemarijn Alderden, Mor Shaul (3), Lena Smolik, Isabel Wolff (2), Bo Dekker (7/5), Vanessa Huth (4), Anna Franková (4), Zoe Davenport (4), Leila Ott n.e., Eleonora Stankovic (5), Jasmin Eckart n.e., Lea Grießer (2), Pia Kastner
7-m: 5/5 : 5/7 Strafen: 2 x 2 Min. / 2 x 2 Min
Fotos: Julien Marius Krüger, Instagram > jk.grphy