Rödertalbienen dominieren bei den Freiburger Spatzen

24. Januar 2026

Samstag, 24.01.2026

 

Die Rödertalbienen fliegen sehr weit aus. Am kommenden Samstag, dem 24.01.2026, steht das letzte Spiel der Hinrunde auf dem Plan. Die Partie wird um 19:00 Uhr in der Gerhard-Graf-Sporthalle Freiburg angepfiffen. 

Das Spiel wird kostenpflichtig live auf www.sporteurope.tv übertragen.

Vorbericht

Rödertalbienen wollen bei den Freiburger Spatzen eine Reaktion zeigen

HSG Freiburg – HC Rödertal
Sa, 24.01.2026, 19:00 Uhr

Die Rödertalbienen wollen nach der unerwarteten Heimniederlage eine Reaktion bei der HSG Freiburg zeigen. Beim Tabellen-Zwölften der 2. Handball-Bundesliga möchte HCR-Cheftrainerin Maike Daniels wieder die Stärken der Bienen sehen. „Wir hatten in den Spielen vor der Mainz-Partie deutliche Fortschritte in der Abwehrarbeit gezeigt. Doch davon war plötzlich nichts mehr zu sehen. Also werden wir die Sachen aufarbeiten und scharf analysieren müssen“, sagte Maike Daniels und appellierte auch an die Offensive beim HC Rödertal. „Mit mehr Konzentration und Durchschlagskraft müssen wir die Chancenverwertung deutlich verbessern. Zudem wollen wir mit Tempo und Tiefe agieren“, meinte die Bienen-Chefin vor dem Auswärtsspiel an diesem Samstag (19.00 Uhr) bei den selbsternannten Freiburger Spatzen.

Das Team aus dem Breisgau überraschte zuletzt mit einem 28:27-Auswärtssieg in Regensburg – trotz zwei Roter Karten und einem verrückten Spielverlauf mit einem 0:9-Lauf für die Bunkerladies. Doch die Spatzen zeigten hinten raus Moral. Neu-Trainer Simon Rittemann, der nach dem Rücktritt von Coach Igor Bojic Mitte November 5:3-Punkte in seinen ersten vier Spielen holte, setzt vor allem auf eine bewegliche 3:2:1-Deckung und offensiv auf Tempo-Handball.

Vorsicht geboten im Spatzennest

Mit 10:18-Zählern steht Freiburg auf Rang zwölf der Tabelle und hat sich mit dem Auswärtssieg in Regensburg etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Auch wenn der erste Saisonsieg der Spatzen erst am 6. Spieltag mit dem 28:25 gegen Lintfort gewann, zeigt die Tendenz nach oben. In Mainz unterlag man nur mit drei Toren – so wie der HCR zuletzt daheim (26:29). Es ist also Vorsicht geboten für die Bienen im Spatzennest. Auch wenn Quervergleiche bekanntlich hinken: Die Bienen kassierten in Waiblingen eine 26:30-Niederlage – die Spatzen gewannen daheim gegen Waiblingen mit 29:27. Die Warnsignale sind also deutlich genug.

Spieltagsheft

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Nachbericht

Rödertalbienen dominieren bei den Freiburger Spatzen

HSG Freiburg vs. HC Rödertal – 21:40 (9:21)

Die Rödertalbienen haben nach der unerwarteten Heimniederlage gegen Mainz auswärts eine souveräne Vorstellung gezeigt. Beim Tabellen-Zwölften HSG Freiburg siegte der HC Rödertal in der 2. Handball-Bundesliga deutlich mit 40:21 (21:9) und festigte den Platz in der Spitzengruppe. Beste HCR-Werferinnen waren Arwen Gorb (9 Tore) sowie Natascha Foley (6) und Leila Ott (5).

„Ich bin froh, dass die Mannschaft nach dem Spiel gegen Mainz eine so deutliche Reaktion gezeigt hat. Wir haben das Spiel von Anfang an bestimmt und über 60 Minuten dominiert“, sagte HCR-Cheftrainerin Maike Daniels und bilanzierte vor allem eine Rückkehr zu alter Stärke in der Abwehr: „Besonders freut mich, dass wir in der Defensive unsere Struktur beibehalten und unsere Aufgaben erledigt haben.“

Bei den selbsternannten Freiburger Spatzen kam der HCR schnell und gut ins Spiel, obwohl mit Torhüterin Larissa Schutrups, Mor Shaul und Alicja Pekala gleich drei Leistungsträgerinnen fehlten. Die 2:1-Führung der Breisgauerinnen, die zuletzt mit einem 28:27-Auswärtssieg in Regensburg überraschten, wandelte Arwen Gorb mit drei Treffern in Serie in eine 4:1-Führung der Bienen um. Egal, ob der Gegner eine 6:0- oder eine 3:2:1-Deckung stellte, der HCR hatte im Angriff immer die bessere Lösung.

„Die Deckung agierte geschlossen“
Und hinter der wieder aggressiven und beweglichen HCR-Abwehr entschärfte Ann Rammer die gegnerischen Bälle nach Belieben. „Egal, in welcher Aufstellung, die Deckung agierte geschlossen“, lobte die Bienen-Chefin Maike Daniels. Nach einer Viertelstunde sorgte Bo Dekker von der Siebenmeterlinie zum 10:5 für die erste Fünf-Tore-Führung. Nach 23 Minuten schraubte die agile Natascha Foley die Führung auf 15:8. Mit nur neun Gegentoren ging es in die Kabine. Das war ganz nach dem Geschmack der Cheftrainerin, die nach der Mainz-Niederlage die mangelhafte Deckung und auch die Chancenverwertung monierte.
In der zweiten Halbzeit gab es null Spannungsabfall. Der HCR trat im Stil einer Spitzenmannschaft auf: dominant, resolut und spielfreudig. Den ersten 15-Tore-Vorsprung gab es dank Eleonora Stankovic nach 35 Minuten. Sechs Minuten später stellte Geburtstagskind Leila Ott mit ihrem Treffer auf 28:13. Und die Bienen waren weiterhin fleißig. Rozemarijn Alderden leitete die Crunchtime mit dem 33:17 (51.) ein. Da bekam dann auch Joleen Schneider im Tor, so wie alle im Team, ihre Spielanteile. Den Schlusspunkt mit dem 40. Treffer setzte dann erneut die Niederländerin.
 
Der HCR spielte mit: Ann Rammer und Joleen Schneider im Tor; Rozemarijn Alderden (3), Lena Smolik (2), Isabel Wolff (2), Arwen Gorb (9), Bo Dekker (4/2), Vanessa Huth, Anna Franková (1), Leila Ott (5), Zoe Davenport (2), Eleonora Stankovic (3), Jasmin Eckart, Natascha Foley (6), Lea Grießer (3)