Rödertalbienen feiern Sieg im Spitzenspiel gegen die Füchse Berlin

21. Dezember 2025

Samstag, 27.12.2025

 

Die Rödertalbienen fliegen erneut aus. Nach dem 34:24 Sieg gegen die Handball Luchse aus Buchholz-Rosengarten vergangenen Samstag geht es nun direkt nach den Weihnachtsfeiertagen zum Auswärts-Spitzenspiel gegen den aktuellen Tabellenzweiten Füxxe Berlin. Beim Ligakonkurrenten aus Berlin wartet ein Spitzenteam Team auf die Rödertalbienen, das im bisherigen Saisonverlauf eine starke Entwicklung hinlegt. 

Das Spiel wird kostenpflichtig live auf www.sporteurope.tv übertragen.

Vorbericht

Rödertalbienen reisen zum Spitzenspiel nach Berlin

Füchse Berlin – HC Rödertal
Samstag, 27.21.2025, 16:00 Uhr

Die Rödertalbienen treffen zum Jahresabschluss schon zum dritten Mal auf die Spreefüxxe Berlin. Und Cheftrainerin Maike Daniels erwartet einmal mehr ein „umkämpftes Spiel“. Auch die Tabellensituation in der 2. Bundesliga spricht für ein absolutes Spitzenspiel am Samstag (16.00 Uhr) in der Sporthalle Charlottenburg. Die noch unbesiegten Hauptstädterinnen stehen nach zwei Unentschieden auf Rang zwei direkt vor dem HC Rödertal, der bislang drei Niederlagen auf dem Konto hat. Beide Teams haben sich nach der langen WM-Pause mit einem Erfolgserlebnis zurückgemeldet. Während die Bienen einen ungefährdeten 34:24-Erfolg gegen die Handball Luchse einfuhren, verbuchten die Füxxe einen sicheren 29:26 bei den Bunkerladies in Regensburg.

Maike Daniels erwartet „umkämpftes Spiel“

„Ich erwarte dort ein umkämpftes Spiel, weil sie sicherlich sehr kompakt stehen in ihrer 6:0-Deckung mit ihren großen Spielerinnen im Innenblock. Da müssen wir schauen, dass wir sie in Bewegung bringen“, meinte HCR-Cheftrainerin Maike Daniels und weiß um die Schwere der Aufgabe: „Wir müssen eine bessere Torausbeute haben, sonst wird es sicherlich gegen die Füxxe auswärts schwer.“

In Regensburg zeigten die Berlinerinnen in Halbzeit eins (17:10) eindrucksvoll ihre Stärken. Dank einer aggressiven Deckung ließ man nur zehn Gegentore zu und startete aus dem Abwehrverbund ein temporeiches Spiel. Nur nach dem Wechsel ließ man sich laut Trainerin Susann Müller „von der Hektik anstecken“ und die Gastgeberinnen wieder ins Spiel kommen.

Test verloren, Pokalspiel gewonnen

Die Bienen kennen die Tricks der Füxxe. Spielten sie doch schon zweimal in diesem Jahre gegen die Berlinerinnen. In der Vorbereitung beim SUN Handball Cup in Neckarsulm gewannen die Hauptstädterinnen im Siebenmeter-Werfen im Spiel um Platz fünf, auch wenn der HCR in Halbzeit zwei schon mit fünf Toren davongeeilt war.

Und dann gaben die Füxxe eine Kostprobe im Bienenstock ab. Im hart umkämpften ersten Pflichtspiel der Saison gewann der HCR im DHB-Pokal mit 36:33 (19:20). „Es war ein absolutes Spiel auf Augenhöhe. Wir brauchten aber nicht nur zehn Minuten, sondern 30 Minuten, um anzukommen im Spiel, auch was die Abstimmung betrifft“, bilanzierte Maike Daniels zum Saisonstart. Die Abstimmungen sind besser geworden, die Form stimmt, auch wenn um die Feiertage alles anders ist. „Wir wollen ein gutes Spiel abrufen, auch wenn Weihnachten die Woche im Rhythmus anders gestaltet als normalweise. Wir werden nicht so trainieren wie sonst, aber das haben andere Mannschaften auch vor der Brust. Wir wollen ein gutes Spiel abliefern und bestenfalls zwei Punkte mitnehmen“, sagte die Bienen-Chefin.

📅 Anpfiff: Samstag, 27.12.2025 – 16:00 Uhr
📍 Ort: Sporthalle Charlottenburg, Sömmeringstraße 29, 10589 Berlin

 

📺 Livestream mit Kommentar: https://sporteurope.tv

Spieltagsheft

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Nachbericht

Rödertalbienen gewinnen Topspiel bei den Spreefüxxen

Füchse Berlin vs. HC Rödertal 24:25 (9:13)

Die Rödertalbienen haben das Spitzenspiel bei den Spreefüxxen in Berlin gewonnen und dem bislang unbesiegten Tabellen-Zweiten die erste Saisonniederlage zugefügt. Mit dem 25:24 (13:9)-Auswärtssieg schließt der HC Rödertal bis auf zwei Punkte auf die Hauptstädterinnen auf. Beste HCR-Werferinnen zum Jahresabschluss waren Alicija Pękala (6 Tore) sowie Arwen Gorb und Rozemarijn Alderden mit jeweils vier Treffern. „Wir haben in der ersten Halbzeit eine sehr gute Deckung gestellt. Klar, da haben wir auch ein paar Fehler im Angriff gemacht, die haben wir dann aber in der Abwehr ausbügeln können. Wir haben im Tempospiel auch das 7:6 gut verteidigt, auch in der zweiten Halbzeit“, sagte Cheftrainerin Maike Daniels und haderte nur mit einer kleinen Phase nach dem Wechsel: „Da haben wir kurzzeitig etwas den Faden verloren und innerhalb von siebeneinhalb Minuten sieben Tore bekommen – das ist einfach zu schnell und zu viel. Das hat uns dann ein bisschen in die Bredouille gebracht.“

Ann Rammer startete im HCR-Kasten hinter der fast etatmäßigen 5:1-Abwehr und parierte gleich die ersten beiden Bälle der Gastgeberinnen. Vorne sorgte Alicija Pękala für die erste Führung, Anna Franková erhöhte nach einem Konter über zwei Stationen auf 2:0. Vanessa Huth sorgte dann mit einem Doppelschlag für das 4:1 (11.). Somit war der Start in der Sporthalle Charlottenburg gelungen. Allerdings verbuchte der HCR in der Anfangsviertelstunde auch schon ein halbes Dutzend Fehlabspiele und Fehlwürfe. Dabei hatte Cheftrainerin Maike Daniels vorher noch gewarnt, dass man in Berlin nur eine Chance habe, wenn die Wurfausbeute auch passt. Doch die Füxxe taten sich schwer mit der fleißigen Bienen-Abwehr und leisteten sich viel mehr Fehler im Dauertakt, so nahm Berlins Trainerin Susann Müller auch die erste Auszeit.

Nur neun Gegentore zur Halbzeit

Das half zunächst wenig, Rozemarijn Alderden netzte zum 7:3 ein. Die ehemalige Füxxe-Spielerin Bo Dekkert war einmal mehr sicher vom Punkt und hielt den Vier-Tore-Vorsprung (8:4). Nach einem starken Anspiel von Mor Shaul verwandelte Jasmin Eckart zur ersten Fünf-Tore-Führung (9:4/22.). Vanessa Huth erhöhte sogar noch auf 11:5 (24.). Berlin war spürbar von der Rolle, wechselte auch die Torhüterinnen. Mit nur neun Gegentoren ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Wechsel verkürzten die Füxxe auf drei Treffer, doch im Gegenzug traf die stark agierende Arwen Gorb bei ihrem Saison-Debüt in der 1. Mannschaft zum 14:10. Vanessa Huth traf zum 16:11, ehe die Berlinerinnen die Deckung auf 5:1 umstellten, was auch Wirkung beim HCR zeigte. Eine Zeitstrafe von Mor Shaul nutzten die Füxxe, um weiter auf 15:17 zu verkürzen. Die agile Lucy Gündel traf zum Ausgleich. Dann gelang Berlin nach 42 Minuten erstmals die Führung (20:19.). In dieser Phase zeigte sich Alicija Pękala treffsicher und sorgte für das 22:20. „Letztendlich fand ich sehr gut, dass wir gut dagegengehalten haben, als Berlin mit einem Tor in Führung ging. Wir haben weiter unseren Plan verfolgt und nicht den Kopf verloren. Deswegen bin ich sehr zufrieden“, lobte Maike Daniels die gewachsene Stärke ihres Teams.

Ann Rammer hält Führung fest

In der Schlussviertelstunde dominierte wieder die HCR-Abwehr, inklusive Ann Rammer, die erst einen Siebenmeter parierte, dann die Führung mit insgesamt elf Paraden festhielt. Doch im Angriff schlichen sich immer wieder Unkonzentriertheiten ein, so wie beim Überzahlspiel sieben Minuten vor Schluss. Zudem musste Rozemarijn Alderden nach einer Abwehraktion mit der roten Karte (54.) vom Platz. Das machte die Gastgeberinnen mental nochmal stark. Genau in dieser Phase konnte Eleonora Stankovic nach einem Ballgewinn direkt ins leere Tor 23:21 (55.) werfen. Drei Minuten vor Schluss glich Berlin zum 23:23 aus. Nun ging es um Nuancen: Arwen Gorb traf aus dem Rückraum zur erneuten HCR-Führung. Dann fing die HCR-Juniorteam-Trainerin einen Ball ab und netzte 40 Sekunden vor Schluss per Konter und gefühlvollem Heber zum umjubelten 25:23 ein. Der letzte Füxxe-Treffer kam zu spät.

Der HCR spielte mit:
Larissa Schutrups und Ann Rammer im Tor; Mor Shaul (2), Rozemarijn Alderden (4), Isabel Wolff, Alicija Pękala (6), Natascha Foley, Jasmin Eckart (1), Arwen Gorb (4), Lea Grießer (1), Bo Dekker (1/1), Vanessa Huth (3), Anna Franková (1), Leila Ott, Zoe Davenport, Eleonora Stankovic (2)