B-Jugend Bundesliga – Auswärtsniederlage in Fredenbeck
Kampfgeist nicht belohnt – Bienen unterliegen in Fredenbeck
JSG Fredenbeck/Stade – HC Rödertal 32:27 (13:12)
Zum Auftakt der Rückrunde in der Pokalrunde reisten unsere Bienen der Jugendbundesliga nach Fredenbeck, um sich für die Heimniederlage im Hinspiel zu revanchieren. Trotz einer engagierten Leistung reichte es am Ende nicht für einen Auswärtserfolg.
Dabei musste Trainer Mario Huhnstock bereits im Vorfeld auf mehrere Leistungsträgerinnen verzichten: Durch die zeitgleiche Partie des Juniorteams in Weißenborn fehlten Luisa Trän, Melina Gessert und Fahime Salah. Zudem stand Romina Pittl verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.
Spielverlauf
Dennoch starteten die Bienen stark in die Partie und erspielten sich früh eine Führung (2:5). Mit hohem Tempo versuchte das Team, die gegnerische Defensive in Bewegung zu bringen, ließ dabei jedoch einige Chancen ungenutzt. Dies ermöglichte Fredenbeck, ins Spiel zu finden und den Ausgleich (6:6) zu erzielen. Besonders die kompakte 6:0-Deckung der Gastgeberinnen bereitete dem Rödertaler Angriff zunehmend Schwierigkeiten. Die JSG nutzte ihre Chancen konsequent und drehte das Spiel noch vor der Pause (13:12).
Nach dem Seitenwechsel gelang den Bienen direkt der Ausgleich, und wenig später erzielte Lena Gräfe sogar die Führung (15:16). Das Spiel blieb bis zur 42. Minute offen, doch dann brachte eine Phase mit unnötigen Ballverlusten und unglücklichen Entscheidungen den Gastgebern den Vorteil zurück.
Im Laufe des Spiels haderten die Bienen mehrfach mit den Entscheidungen der Schiedsrichter, die sehr oft zu ihren Ungunsten ausfielen. Umso frustrierender war es für sie, als sie nach Spielschluss mit ansehen mussten, dass ein Schiedsrichter mit der Gastmannschaft auf dem Siegerfoto posierte.
Die Bienen kämpften bis zum Schluss, doch trotz aller Bemühungen wuchs der Rückstand an, sodass am Ende eine 27:32-Niederlage stand.
Trainer Mario Huhnstock:
„Wir kommen ganz gut in das Spiel, haben eine gute Abwehr und eine starke Torhüterin, lassen aber hier schon eins zwei Bälle weg. Im Laufe der ersten Halbzeit tun wir uns immer schwerer im Angriff und Fredenbeck dreht das Spiel. Mit Abwehrumstellung kommen wir auf -1 zur Halbzeit. In der zweiten Halbzeit reiben wir uns im Angriff auf. Die Frustration bei allen Beteiligten steigt durch sehr unterschiedliche Regelauslegungen. Wir stellen auf eine offensive 3vs3 Deckung um, um Ballgewinne zu erzielen und Regelauslegungen aus dem Weg zu gehen. Dies gelingt uns leider nicht so wie es nötig gewesen wäre. Auswärts muss man einfach 5-6 Tore besser sein, als der Gegner … so heißt es in einem Spruch!
Heute hätten es vielleicht auch 8 sein müssen, denke ich.“
Auch wenn die Enttäuschung groß ist, gilt es nun, die richtigen Schlüsse zu ziehen und den Blick nach vorn zu richten. Die Bienen haben erneut gezeigt, dass sie mit viel Herzblut und Einsatz auf dem Feld stehen – Eigenschaften, die sie in den kommenden Spielen wieder auf die Siegerstraße bringen sollen.
Für die Bienen spielten:
Tabea Meyer (TW), Joleen Schneider (TW), Lena Gräfe (3), Siri Kuhnert (7), Emily Sue Heinrich (3/2), Viktoria Corsten (3), Luisa Jäschke (5), Marah Sophie Heerde (1), Samira Schaffer (4), Aurelie Cecile Eisner (1)
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